Seit wenigen Tagen hat die Uni Bonn im Rahmen des Projekts Geodateninfrastruktur-3D eine erste Version ihres XNavigators unter www.osm-3d.org online gestellt. Es handelt sich noch um einen Prototyp , doch das in Java / Java3D geschriebene Programm macht bereits einen soliden Eindruck. Sogar Häuser werden bereits gerendert, allerdings einfach nur ein paar Meter hoch und flach; klar, mehr Informationen sind auch noch gar nicht in der Datenbank enthalten, doch wer weiß, bisher wurden solche Tags ja auch noch nirgends ausgewertet. Das OSM-3D-Projekt kann hier Impulse setzen.
Doch am besten probiert man es einfach mal selbst und fliegt ein wenig quer durch Deutschland. Weitere Länder sind noch nicht vorhanden, allein das Preprocessing für Deutschland benötigt mehr als 1000 Stunden. Viel Spaß!

Links ist der Hauptbahnhof schön zu erkennen, rechts sieht man den Großen Garten, in dem auch die Gläserne Manufaktur von VW eingetragen ist (großes Gebäude)
Heute konnte ich endlich mal wieder mit Knobi zusammen fotografieren. Er hat das Studio und die beiden Models, Deborah und Melissa, “organisiert”.
Was dann dabei rauskam, kann man hier besichtigen:

Alles in allem: Hat sehr viel Spaß gemacht!
Windows Vista hat nach über zwei Jahren immer noch einiges Neues zu bieten. Meine neueste Entdeckung: grafisch aufgehübschte Freezes!

Aeros neues Feature!
Die OpenStreetMap wächst und wächst, doch bisher waren trotz allem Adressen eher selten anzutreffen (aktuell sind es in Deutschland wohl ~90.000 , Stand 21.01.2009).
So waren es in Dänemark bisher auch nur einige Hundert. Schaut man heute in die Karte, wird man erschlagen. Es wurde ein wohl recht vollständiger Datensatz des dänischen Katasteramtes Kort & Matrikelstyrelsen (KSM) in OSM importiert . Die Hausnummern entsprechen dabei nun 90% der gespeicherten Informationen in Dänemark.
Dabei hat man jedoch leider nicht daran gedacht, dass Postleitzahlen auf der Welt nicht immer eindeutig sein müssen. So wie es aussieht gibt es in Österreich dieselben vierstelligen Postleitzahlen (oh Wunder!). Um eben solchen Missverständnissen vorzubeugen ist eigentlich der Tag addr:country=land vorgesehen. (kms:country=denmark gibt es …)
Was dabei dann (lustiges) passieren kann, sieht man sehr schön im OSM Inspector, der dieses Country-Tag aber vielleicht ebenfalls ignoriert hätte. (Diese Polygone sollen Postleitzahlengebiete darstellen, die der OSM Inspector aufgrund der vorhandenen Adressen zusammenbaut)

Postcode-Areas im OSM-Inspector der Geofabrik
Etwas unschön ist auch die Darstellung von Hausnummernblöcken (Ungenauigkeiten in den KMS-Daten) wie im Folgenden zu sehen ist.

Osmarender tut sich noch schwer bei der Darstellung von vielen Hausnummern
Peak Oil, ein Begriff der vor allem 2007/2008 florierte. Heute, bei Rohölpreisen (WTI) um 50$ ist’s ja kein Thema mehr…
Doch ich denke, dabei hat man zweimal den Fehler gemacht, sich zu sehr vom Preis blenden zu lassen. Natürlich bildet im Prinzip der Markt einen “fairen” Angebots- bzw. Nachfragepreis. Jedoch ist das neue Tief auch nur durch diesen im Moment eben rezessiven Markt geprägt.
Dabei sollte man jedoch nicht die bevorstehende Entwicklung außer Acht lassen.
In dem Vortrag von Dr. Zittel: “Energieversorgung am Wendepunkt”, finden sich einige schöne Diagramme, speziell zu der sich abzeichnenden Hubbert-Kurve (siehe auch Globales Ölfördermaximum auf Wikipedia)