Von Herrenberg nach Pforzheim auf dem Nagoldtalradweg
| Strecke | Länge in km | Landschaftliche Qualität | Ausdauer | Download |
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| Von Herrenberg nach Pforzheim via Nagoldtal | 54,6 | GPX |
Motivation
Zwei Möglichkeiten: Man will einfach nur mit relativ wenigen Kilometern und so einfach wie möglich von Herrenberg nach Pforzheim oder umgekehrt. Oder man möchte ein tief eingeschnittenes, sehr schönes Schwarzwaldtal auf gut ausgebauten Radwegen ohne viel Höhenmeter erkunden. In beiden Fällen ist der Nagoldtalradweg genau das Richtige.
Strecke
Das anspruchvollste Stück der Tour ist gleich zu Beginn der Tour. Der Aufstieg von Herrenberg hinauf zum Herrenberger Spitalwald (etwa 130 Höhenmeter). Über die Felder geht es auf asphaltierten Wegen, im Wald warten gute geschotterte Wege. Hinter Sulz kann man noch ein Stück auf einem Schotterweg fahren, muss dann aber bei dem Abzweig in Richtung Wächtersberg, einem Stadtteil von Wildberg, auf die L 358. Meiner Meinung nach ist das der beste Kompromiss. Alternativ kann über den Wächtersberg selbst gekurbelt werden (50 Höhenmeter, steiler Abschnitt) oder ein sehr grob geschotterter Schotterweg links des Agenbachs gewählt werden, auf dem man auch ein paar unnötige Höhenmeter absolviert. Entscheidet man sich also doch für die Landstraße geht’s gute 2 km nur bergab und man überquert die Kreuzung mit der B463, fährt über den Lidl-Parkplatz und gelangt über eine kleine Brücke (auf Radwegseite 2-3 Treppenstufen) auf den Nagoldtalradweg. Ab hier fahren wir auf best asphaltierten Wegen weit ab der Bundesstraße über Kohlerstal nach Bad Teinach. Daraufhin geht es ein paar Kilometer direkt an der Straße bis kurz vor Calw. Da geht es dann wieder auf der der Bundesstraße gegenüberliegenden Seite der Nagold weiter. In Calw selbst geht’s entweder durch die Fußgängerzone oder über die viel befahrene Bundesstraße.
Hinter Calw geht es wieder zügig voran über Hirsau, Bad Liebenzell nach Unterreichenbach auf ruhigen Wegen mit sehr wenigen kurzen Schotterabschnitten.
Je nach Jahreszeit gehört der Abschnitt Unterreichenbach – Dilweißenstein wohl zu den schönsten der Strecke. Hier liegt der Weg im Wald eingebettet von einem Blütenmeer, von der Straße merkt man nicht viel.
Ins Zentrum von Pforzheim zu kommen ist dann auch kein Problem, im Gegenteil. Das Flussbett der Nagold und Pforzheim sind vor dem Zentrum durch Bäume und Büsche an einem Hang getrennt. Plötzlich ist man dann praktisch im Zentrum.
Von Pforzheim aus…
- kann man der Enz folgen in Richtung Mühlacker, weiter nach Bietigheim-Bissingen bis zum Neckar.
- kommt man übers Pfinztal relativ schnell nach Karlsruhe
- kann man einfach weiter nach Norden fahren, z.B. über Bretten, Bruchsal, nach Heidelberg.
Höhenprofil
Karte

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